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Skinny Fat: Ungesundes Bauchfett verlieren
Skinny Fat: Ungesundes Bauchfett verlieren

Was heißt beziehungsweise was bedeutet „Skinny Fat“ überhaupt?

Diese Worte stammen aus der englischen Sprache und bedeuten zwei vollkommen gegensätzliche Dinge – nämlich „schlank“ und „fett“. Schlank und zugleich fett, das ist nun wirklich mehr als konträr oder?

Ist das überhaupt möglich, dass eine Frau oder ein Mann beide Merkmale aufweist? Es ist nämlich nicht so, dass „skinny fat“ lediglich Frauen oder Männer betrifft, sondern gleichermaßen.

Medizinern zufolge ist es durchaus möglich, dass sich bei einer von Natur aus schlanken Person, dennoch Fettpolster bilden. Dies erfolgt zumeist im Bauch- oder auch Hüftbereich.

Bei besonders dünnen Menschen fallen diese kleinen, sich heimlich bildenden Fettdepots kaum auf. Schlimmer noch, sie werden oftmals als harmlos abgetan.

Doch diese Art Fettbildung ist besonders gefährlich. Warum? Weil sich diese Fettdepots an den Organen bilden und entsprechend dort absetzen.

Sie geben mehr Fettbestandteile an das Blut ab als Depots, die sich an anderen Körperstellen bilden. Dies führt aufgrund eines erhöhten Blutfett- und Cholesterinspiegels zu Hypertonie (Bluthochdruck).

Das wiederum kann weitere Komplikationen mit sich bringen. Die Chancen für einen Herzinfarkt oder auch einen Apoplex (Schlaganfall) erhöhen sich, welche schlussendlich sogar tödlich enden können.
Wie du siehst, ist das vermeintlich harmlose Bauchfett nicht ungefährlich.

Wie ungesundes Bauchfett wieder los werden?

Befürchtest du, einer der Menschen zu sein, die unter Skinny Fat leiden, konsultiere zunächst einmal deinen Hausarzt. Dieser kann den möglichen Ursachen auf den Grund gehen und dir Ratschläge erteilen.

Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung und die richtige Bewegung. Dazu später mehr.

Aber die wirklich gute Nachricht ist, dass man auch Bauchfett wieder verlieren kann, oft auch so schnell, wie man es sich zugelegt hat.

Das Bauchfett ist stoffwechselaktiv, das bedeutet, dass der Körper dieses Fett als Energiequelle nutzt, sobald der Kohlenhydratspeicher geleert ist und dein Körper weiterhin Energie benötigt.

[alert type=“success“]Bewegst du dich regelmäßig und ernährst dich ausgewogen und nicht mit allzu vielen Kalorien (kein Energieüberschuss), ist dies der Schlüssel zum Verbrennen des Bauchfettes.[/alert]

Kombiniere hierzu am besten Krafttraining und Ausdauersporteinheiten, so dass du nicht nur abnimmst, sondern gleichzeitig auch Muskeln aufbaust.

Muskeln benötigen automatisch mehr Kalorien. Diesen Vorteil solltest du unbedingt ausnutzen.

Tipps zum Abnehmen von Bauchfett

Skinny Fat: Ungesundes Bauchfett verbrennen - Tipps
Skinny Fat: Ungesundes Bauchfett verbrennen – Tipps

Du solltest jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass es nicht möglich ist, mit Hilfe eines bestimmten Trainings gezielt am Bauch abzunehmen.

Wo beziehungsweise an welchen Stellen des Körpers du abnimmst, ist genetisch bedingt und festgelegt. Du kannst daher nicht selbst bestimmen, wo du überschüssige Fettpolster verlieren möchtest.

Genau aus diesem Grund ist es leider nicht möglich, speziell das Bauchfett weg zu trainieren.

Aber hier ein paar wertvolle Tipps, die das Abnehmen am Bauch unterstützen können:

Viel Wasser trinken

Leichter gesagt als getan, aber wirklich hilfreich. Trinke mindestens 2 bis 3 Liter Wasser am Tag. Du wirst schnell merken, wie sich eine hohe Flüssigkeitszufuhr positiv auf deinem Körper auswirken wird.

Gesunde Ernährung

Dazu gehören regelmäßige Essenszeiten. Du solltest auch darauf achten, dass du statt zwei bis drei große Portionen, 4-7 Portionen zu dir nimmst.

Auch von hoher Relevanz: Mit dem DGE Ernährungskreis kannst du ein absolut solide Basis im Rahmen der ausgewogenen und gesunden Ernährung aufbauen.

Kombination aus Ausdauersport und Krafttraining

Joggen, High Intensiv Intervall Training – kurz HIIT – Übungen, Bauchübungen wie Crunches, Situps sowie Beinheben sind optimal. Generell ist sportliche Aktivität eine solide Basis, um a) das Herz-Kreislauf-System gut zu stimulieren b) überschüssige Kalorien abzubauen und c) Muskeln aufzubauen.

Wie wäre es also gleich mal mit einem kleinen Workout?

Schlafen

Mehr Fett beim Schlafen verbrennen: Guter – also qualitativer Schlaf ist auch bei der Fettverbrennung die halbe Miete und unterstützt einen aktiven Stoffwechsel.

Stressabbau

Viel Stress wirkt sich ebenso negativ auf den Stoffwechsel aus wie Schlafmangel. Achte daher darauf, dass du Disstress (negativer Stress) vermeidest.

Nicht hungern

Vielleicht wirst du dadurch Bauchfett verlieren – wahrscheinlicher ist jedoch, dass genau dieses Fett, sobald du wieder normal isst, in doppelter Menge und doppelt so schnell wieder ansetzt. Worauf ich hinaus will: Der Jojo-Effekt.

Natürliche Nahrungsergänzungsmittel können dabei helfen Hungerattacken zu vermeiden. Weitere Informationen findest du auf der Webseite zeinpharma.de.

Nimm ausreichend Vitalstoffe zu dir

Darunter versteht man Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und auch sekundäre Pflanzenstoffe.

Achte darauf, Vitalstoffkiller, wie beispielsweise Zucker, möglichst wenig zu dir zu nehmen.

Du wirst überrascht sein, wo sich überall versteckter Zucker befindet, wenn du dich mit deiner Nahrung auseinander setzt.

[alert type=“success“]Mit Unterstützung und Ratschlägen deines Arztes, einer gesunden und ausgewogenen Ernährung aber auch genug körperlicher Aktivität kannst du es schaffen, das ungeliebte und vor allem ungesunde Bauchfett loszuwerden.[/alert]

Viel Erfolg.


Du hast weitere hilfreiche Tipps für Menschen, welche unter Skinny Fat leiden beziehungsweise ungesundes Bauchfett verlieren wollen? Oder konntest du wertvolle Erfahrungen zum Thema sammeln? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

José Peisler

Hey, ich bin José. Ich berichte seit Anfang April 2014 über das Thema Abnehmen, Gesundheit, Sport/Fitness und Ernährung. Auf der Seite "About" findest du weitere Informationen über meinem Blog Abnehmen 3.0 sowie über mich.

Dieser Beitrag hat 11 Kommentare

  1. Sehr gut geschriebener Artikel, hat richtig Spaß gemacht zu lesen. Bin selber leicht übergewichtig und gerade beim Abnehmen, geht aber nur sehr schleppend. Konnte echt was mitnehmen und lernen, danke dir.

    Liebe Grüße

  2. Genialer Beitrag !
    Ich hätte noch einen ergänzenden Punkt den ich für mich selber entdeckt habe und bisher erfolgreich umsetzen konnte. Und zwar abnehmen mit Pilates. Seit jetzt über einem Jahr mache ich Pilates und konnte damit schon die ein oder anderen Pfunde purzeln lassen.
    LG

  3. Super Artikel und hilfreiche Tipps! Der Wille ist der 1. Schritt, demnach folgt die Umsetzung die meist etwas schwieriger ist. Doch dieser Artikel hat mich motiviert und mir bei meinem „Bauchfett“ Problem geholfen.
    Danke!

  4. Hola Jose´

    Vielen Dank für deinen Beitrag:) Also ich konnte viel Fett loswerden mit reinem Krafttraining und das Cardio habe ich komplett weg gelassen. Ich finde eh, dass Cardio nicht der Fatburner Nr.1 ist, sondern Krafttraining mit HIT und angepasster Ernährung.

    Liebe Grüße Julia

  5. Sorry, aber die DGE Ernährungsempfehlungen sind auf jeden Fall NICHT zu empfehlen. Vollkommen veraltet und auch wissenschaftlich viel zu stark auf Kohlenhydrate ausgerichtet. Da wünsche ich mir eine kritische(re) Auseinandersetzung. Ansonsten gute Basic Tipps 🙂

  6. Ich gehe absolut konform mit meinen Vorredner, sehr guter Artikel. Allerdings glaube ich nicht mehr alleine an die Wirkung des Sportes und der Ernährungsumstellung. Sicherlich ist diese ganz wichtig, es dürfte jedem klar sein, das niemand Abnehmen kann, der mehr Kalorien aufnimmt, wie er verbraucht. Doch gerade hier finde ich eine zusätzliche Einnahme von Kohlehydratblockern, um die Aufnahme von Kalorien aus Kohlehydraten zu reduzieren, für sehr hilfreich

  7. Hey José,
    deine Tipps sind richtig gut! Habe selber schon vieles ausprobiert und kann dem nur zustimmen. Aber letztendlich steht über alles Disziplin und Durchhaltevermögen. Auf meinem Blog http://vibrationsplatte-beratung.de/ schreibe ich auch über Abnehmen und Muskelaufbau. Vibrationsplatten sind auch eine gute Möglichkeit, seine Muskeln zu trainieren und den Kalorienverbrauch in die Höhe zu treiben. Viele Grüße

  8. Sehr gute Tipps – es ist alles kein Hexenwerk heutzutage. Mehr als die oben genannten Tipps brauch kein Mensch und schon gar keine Pillen oder andere Schlankmacher.

  9. Sehr guter Artikel, den sicherlich nicht nur ich, sondern viele andere auch mehr wie interessant finden. Sollte man allerdings nicht vorher, d.h. zu Beginn des Trainings einen Arzt aufgesucht haben? Nicht das durch z.B. Bluthochdruck das Training mehr Schaden anrichtet

    1. Hey Brigitte,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Diesen durchaus wichtigen Aspekt habe ich bereits in meinem Disclaimer eingebaut.

      Da hast du natürlich Recht – erst sollte natürlich ein Termin mit dem Hausarzt erfolgen.

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