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Was tun, wenn der Rücken schmerzt?

Was tun, wenn der Rücken schmerzt?

Die Seele weint, wenn der Rücken schmerzt. Kaum ein anderer Bereich des Körpers neigt dazu, das Wohlbefinden derart zu beeinträchtigen. Es ist wirklich ein Kreuz mit dem Kreuz, doch wer von Rückenproblemen betroffen ist, der sollte wissen, wie sie entstehen und vor allem wie man sie auf konventionelle, also natürliche Art, lindern kann. Das klappt zwar nicht immer auf Anhieb, doch mit ein wenig Geduld und der richtigen Therapie wird sich in den meisten Fällen eine baldige Besserung einstellen.

Die Ursachen

Die wenigsten werden wissen, dass ein schmerzender Rücken sehr selten die Ursache in einer zu hohen körperlichen Belastung hat und dass selbst psychische Probleme als Verursacher der Beschwerden infrage kommen können. Eine psychosomatische Instabilität tritt immer dann auf, wenn der Einklang zwischen Körper und Seele nicht gegeben ist. Das wiederum beeinflusst das Nervensystem und letztlich die Durchblutung, was zu einer unzureichend versorgten Wirbelsäule und womöglich zu chronischen Schmerzen führt.
Also können auch Stresssituationen die Gründe allen Übels sein. Häufiger sind es aber organische Probleme, die diese Schmerzen verursachen, und die kündigen sich sehr oft mit Verspannungen der Rückenmuskulatur an. Wissenschaftler haben in Studien ermittelt, dass Bewegungsarmut und insbesondere das zu lange Sitzen am Arbeitsplatz inzwischen bedrohliche Werte erreicht haben und die Ursache der sogenannten „Zivilisationskrankheiten“ sind.

Auch Fehlbelastungen oder Fehlhaltungen – zum Beispiel beim Schreiben am Computer – wurden als Gründe diagnostiziert. Ein verspannter Muskel hat die unangenehme Eigenschaft, im Bereich der Lendenwirbelsäule Nerven zu reizen und dadurch Schmerzen auszulösen. Dem kann man auch mit einem ergonomischen Sitzen begegnen.
Wer diese Probleme verhindern möchte, aber seine sitzende und damit nicht gerade gesunde Tätigkeit beibehalten muss, der sollte sich nicht scheuen, von Zeit zu Zeit an seinem Schreibtisch durch entsprechende Bewegungstherapien die Muskeln zu entkrampfen. Und er wird sehr bald registrieren, dass der Leidensdruck nachlässt.

Abnehmen hilft auch

Eine wichtige Rolle beim Entstehen eines schmerzenden Rückens spielt aber auch das Gewicht. Jene, die zu viele Pfunde auf den Rippen haben, werden häufiger und schneller von Schmerzen dieser Art heimgesucht. Denn die Bandscheiben werden bei einer Fettleibigkeit in einem besonders hohen Maße belastet und neigen nach und nach zu einer Degeneration. Hier gilt es natürlich in erster Linie eine Gewichtsreduktion zu erzielen. Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind dabei essentiell. Positive Effekte gehen aber zweifellos von einem gezielten Rückentraining aus, das die Muskulatur stärkt und die Durchblutung anregt.

Bei leichteren Beschwerden ist es sinnvoll, sie mit Wärmeeinwirkung zu lindern. Aber vor der Einnahme von Schmerzmitteln mit all ihren unangenehmen Nebenerscheinungen sollte man – unter Hinzuziehung eines Arztes – mit regelmäßigen Übungen beginnen. Yoga ist da eine bewährte Alternative, denn die Tiefenentspannung hat den Vorteil, dass Schulter- und Nackenmuskulatur entspannen. Yoga Vidya heißt die Zauberformel, und in ihr fließen die Erkenntnisse der Physiotherapie, Orthopädie und des modernen Fitnesstrainings mit ein. Linderung bei chronischen Beschwerden verspricht aber auch die sogenannte Blumenfeld Matte, eine besondere Variante der Akupressur und Akupunktur.
Eine gesunde Lebensweise durch eine abwechslungsreiche Kost geht natürlich mit dem Ziel einher, möglichst rasch und vor allem dauerhaft sein Gewicht zu senken. Der Rücken wird es einem danken, denn eine Operation sollte das letzte Mittel sein, um den lästigen Schmerzen den Gar aus zu machen.

Dieser Artikel wurde freundlicherweise von Stefan Bauer bereitgestellt.

José Peisler

Hey, ich bin José. Ich berichte seit Anfang April 2014 über das Thema Abnehmen, Gesundheit, Sport/Fitness und Ernährung. Auf der Seite "About" findest du weitere Informationen über meinem Blog Abnehmen 3.0 sowie über mich.

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