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Gesundes Öl: Auch zum Abnehmen geeignet!
Gesundes Öl: Auch zum Abnehmen geeignet!

Bei der Ernährung umdenken: Fette & Öle gesund – statt ungesund!

Gesundes Öl zum Abnehmen? Ganz genau! Ob zum Salat-Dressing oder zum Braten – Öl ist gesund und kann dich bei der Gewichtsreduzierung sogar unterstützen.

Wie geht es dir, wenn du daran denkst, dass du dein Gewicht mal wieder ein bisschen reduzieren müsstest? Zunächst einmal wirst du dich wohl damit beschäftigen, auf was du demnächst alles verzichten müsstest. Was vielen Menschen beim Abnehmen schwerfällt, ist nicht nur die Reduktion von Zucker, sondern auch von Fett.

In Bezug auf Fett gehen viele Menschen aber viel zu rigoros vor. Viel zu schnell wird allgemein behauptet: Fette sind schlecht!

Dabei wird häufig vergessen, dass (gesunde) Fette auch bei einer Diät absolut notwendig für den Körper sind. Ohne Fett könnte der menschliche Organismus nicht existieren. Wir Menschen benötigen daher gesunde Fette.

Denn Fett nimmt im menschlichen Körper durchaus eine Schutzfunktion ein. So schützt es beispielsweise die Organe vor Schlägen oder Kälte. Fett darf also durchaus verzehrt werden! Allerdings sollte es dann schon das Richtige sein. Du solltest deshalb darauf achten, dass du

[alert type=“warning“]Der Gesundheit zu liebe, solltest du daher auf gehärtete Fette verzichten und daher lieber zu Ölen greifen, welche sogar für den täglichen Gebrauch geeignet sind. Gesundes Öl kann zum Braten und für die Zubereitung von Dressings beispielsweise genutzt werden. Dazu gleich mehr.[/alert]

Warum die Aufnahme von Öl (innerhalb einer Diät) wichtig ist

Natürlich ist die Annahme richtig, wenn man Gewicht verlieren möchte, das der Verzicht auf Fett unerlässlich ist.

Immerhin schlägt 1 Gramm Fett mit 9 Kilokalorien zu buche.

Würdest du komplett auf die Aufnahme von Fett beziehungsweise Ölen verzichten, dann würdest du deinem Körper und somit auch deiner Gesundheit absolut keinen Gefallen tun. Denn selbst wenn du dein Gewicht reduzieren möchtest, benötigst du (gesunde) Fette!

Solltest du komplett auf Fett verzichten, dann wäre es deinem Körper zum Beispiel überhaupt nicht möglich, fettlösliche Vitamine aufzunehmen. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine E, D und K. Ein Mangel dieser Vitamine kann sich wiederum auf deine allgemeine Gesundheit negativ auswirken.

Als besonders wertvoll gelten ungesättigte Fettsäuren. Diese kommen beispielsweise in Leinöl oder Fisch vor. Ungesättigte Fettsäuren sind die beste „Schmiere“ für das Herz und schlagen sich außerdem im Blutbild im guten Cholesterin nieder.

[alert type=“error“]Meiden solltest du stattdessen gesättigte Fettsäuren und Transfettsäuren. Diese sind vor allen in Wurstwaren, fetten Käsesorten und in Butter enthalten. Werden sie im Übermaß konsumiert, dann erhöht sich dadurch unter anderem das Risiko, an Arteriosklerose (Verengungen der arteriellen Blutgefäße durch Ablagerungen) zu erkranken.[/alert]

Ungesunde Fette – Welche Öle du meiden solltest

 

gesundes Öl zum Braten
vermeide ungesunde Öle und setze auf gesundes Öl zum Braten!

Diverse Bratfette

In Discountern und Supermärkten findest du mittlerweile ein umfangreiches Angebot von unterschiedlichen Bratfetten, die in Blöcken oder Flaschen angeboten werden. Diese Bratfette können zwar hoch erhitzt werden, sind aber dennoch nicht wirklich empfehlenswert, da sich in diesen Produkten oft minderwertige Fette und Zusatzstoffe finden.

Sonnenblumenöl

Auch heute zählt Sonnenblumenöl immer noch zu den beliebtesten Ölen überhaupt. Was auch nicht verwunderlich ist, denn schließlich spricht der günstige Preis für das Produkt. Der Nachteil von Sonnenblumenöl ist, dass es im Vergleich zu anderen Ölen sehr viele Omega-6-Fettsäuren enthält. Werden diese vermehrt konsumiert, dann können sich diese schädlich auf die Gesundheit auswirken.

Gesunde Öle, die für den täglichen Gebrauch geeignet sind

gesundes Öl für Salat
Dressing: Essig & Öl runden den Salat ab – gesundes Öl für Salat

Olivenöl

Mit Olivenöl holst du dir ein wunderbares und zudem noch gesundes Multitalent in die heimische Küche. Olivenöl kannst du beim Braten sparsam einsetzen und zudem relativ hoch erhitzen. Die enthaltenen essentiellen Fettsäuren sorgen das Risiko für eine Diabetes Mellitus Erkrankung, wirkt sich nachweislich positiv auf den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel aus und kurbelt dank dem hohen Gehalt an Phenolen die Fettverbrennung an – ein richtiges Multitalent eben. Kommt das Olivenöl verstärkt bei Salaten und Gemüsen zum Einsatz, dann solltest du zu einem kalt gepressten Olivenöl zurückgreifen, um ein besonders leckeres Aroma genießen zu können.

Leinöl

Dieses Öl ist schon ein besonderer Kandidat. Es besitzt einen ausgeprägten nussigen Eigengeschmack, der nicht jedem mundet. Das richtige Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren ist für eine nachhaltige Gesundheit bedeutend. Leinsamenöl kann aufgrund des hohen Omega-3 Gehaltes das mögliche Ungleichgewicht verbessern. Bei der Lagerung solltest du darauf achten, dass Öl sowohl kühl als auch dunkel zu lagern und es innerhalb von 1-2 Wochen aufzubrauchen. Weiterhin gilt zu beachten, dass das Öl auf gar keinen Fall erhitzt werden sollte – daher auch bitte das Leinöl nicht zum Braten verwenden! Die Verwendung von Leinöl kann zum Beispiel als Zutat im Salatdressing, für Smoothies und Shakes, im Müsli oder auch pur erfolgen. Übriges Leinöl kann sogar für die Holzpflege verwendet werden.

Walnussöl

Nicht nur lecker, sondern auch auch sehr lecker! Walnussöl besitzt einen köstlichen Geschmack und punktet vor allem mit seinem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Dem Walnussöl wird außerdem eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt – eine optimale Ergänzung für Suppen während der Erkältungszeit.

[alert type=“success“]Geheimtipp: Ein paar Tropfen Wallnussöl im Shake. Nach dem Training beziehungsweise Workout kannst du vom Wallnussöl Potenzial schöpfen und dadurch gesunde Fette (erhöhte Kalorienzufuhr) aufnehmen und deinen Fettstoffwechsel ankurbeln.[/alert]

Kokosöl

Seit einiger Zeit gilt Kokosöl hierzulande als echtes Superfood. Manchmal ist die Rede vom Kokosöl Schlankmacher. Es wird daher als Wundermittel gefeiert. Suchst du ein gesundes Öl, welches zudem noch hocherhitzbar ist, kann sich durchaus der Griff zum Kokosöl lohnen.

Gesundes Öl: Weitere gesunde Nussöle im Überblick

Seit 2018 stehen Nussöle hoch im Kurs und werden seitdem oft als Superfood angepriesen und gefeiert. Beim Kauf solcher hochwertigen Nussöle solltest du nicht nur den Preis, sondern auch auf Qualität beziehungsweise Gütekriterien besonders achten. Und wenn Nussöle in deiner Küche nicht fehlen dürfen, dann kannst du neben Walnussöl und Kokosöl auch weitere Nussöle, allen voran Macadamianussöl, Haselnussöl und Erdnussöl probieren. Auch diese Öle werden sich positiv auf deine Gesundheit auswirken.

Richtige Balance: Sorge generell für eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, um deinem Körper mit allen Nährstoffen versorgen zu können, die er benötigt. Damit ist deinem Körper die optimale Balance gesichert.

Fazit

Du weißt nun, dass es diverse Öle gibt, die du lieber meiden solltest. Es gibt jedoch auch gesundes Öl, was du sogar täglich verwenden kannst und sogar zum Abnehmen geeignet ist. Bei der Auswahl der jeweiligen Öle solltest du stets auf eine allgemein hohe Qualität achten (Gütekriterien) und lieber einen höheren Preis hierfür zahlen! Du weißt nun auch: Allgemein sowie im Rahmen einer Diät solltest du auf gesunde Fette nicht verzichten, da Fett eben nicht nur negativ betrachtet werden darf.


Welche gesunden Öle verwendest du am meisten und warum? Ich freue mich auf deinen Kommentar. Bis gleich.

José Peisler

Hey, ich bin José. Ich berichte seit Anfang April 2014 über das Thema Abnehmen, Gesundheit, Sport/Fitness und Ernährung. Auf der Seite "About" findest du weitere Informationen über meinem Blog Abnehmen 3.0 sowie über mich.

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