Überspringen zu Hauptinhalt
CBD Oel Wirkung gegen Schmerzen und psychische Krankheiten
CBD Öl: Wirkung gegen Schmerzen & (psychische) Krankheiten

CBD Öl ist in aller Munde. Mit diesem Artikel möchte ich dich allgemein über CBD und seine Wirkung gegen Schmerzen und (psychischen) Krankheiten informieren.

[alert type=“info“]Bitte beachte: Dieser Blog-Beitrag dient lediglich der Information und ersetzt keinesfalls die medizinische Beratung. Bei speziellen Fragen zum Thema CBD kannst du dich jederzeit mit deiner Apotheke sowie deinem Hausarzt des Vertrauens in Verbindung setzen.[/alert]

Die Hanfpflanze Cannabis sativa gilt aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung als eine der ältesten Heilpflanzen. Hauptsächlich sind es die Cannabinoide und Terpene, denen therapeutische Wirkungen zugeschrieben werden. Zwar wurde die Cannabispflanze in den letzten Jahrzehnten vornehmlich als Rauschpflanze wahrgenommen. Die Assoziation mit Drogenabhängigen und Beschaffungskriminalität liegt daher nicht fern.

Seit einigen Jahren erlebt Cannabis ein Comeback – im positiven Sinne.

Insbesondere der Wirkstoff CBD, aber auch das psychoaktiv wirksame THC rückt zunehmend in den Fokus der medizinischen Forschung.

Immer mehr Menschen sehen in Cannabis wieder ein natürliches Heilmittel, welches bei kleinen Beschwerden bis hin zu schwersten Erkrankungen helfen soll.

CBD ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Handel frei erhältlich, sofern der THC-Wert der Produkte unter 0,2% liegt. Dadurch kannst du inzwischen in unzähligen Onlineshops CBD Blüten bestellen oder die Produkte in einem der vielen neu eröffneten CBD-Shops vor Ort kaufen.

[alert type=“success“]Schwer kranke Patienten können durch Cannabis als Arzneimittel gesundheitlich profitieren, welches sogar auf Rezept medizinisch verordnet werden kann. Aber auch im Rahmen einer gesundheitsbewussten Ernährung, sowie bei der Hautpflege erlangt der Cannabis-Wirkstoff CBD zunehmend an Bedeutung. Viele Menschen konnten bisher positive Erfahrungen sammeln und sind inzwischen davon überzeugt, dass CBD-Öl in der Hausapotheke nicht fehlen darf.[/alert]

Doch warum ist das so?

Cannabis sativa – Die Pflanze mit pharmakologischem Potenzial

In vielen Kulturen war Hanf über viele Jahrtausende als eine der bedeutsamsten Nutz- und Zierpflanzen bekannt. Zahlreiche historische Überlieferungen belegen, dass beispielsweise in Deutschland, Österreich, China und in arabischen Ländern auf Cannabis basierende Rezepturen zum Behandeln diverser Beschwerden und Krankheiten angewandt wurden.

Von entzündlich bedingten Gesundheitsproblemen über Verstopfung bis hin zu psychischen Leiden, Hautkrankheiten und Parasitenbefall war Cannabis häufig das Arzneimittel der ersten Wahl. Die Verwendung von Hanf in der Medizin war bis zur Installation der Opiumgesetze im 20. Jahrhundert weit verbreitet.

Mit dem umfassenden Verbot von Drogen geriet das beachtliche therapeutische Potenzial der Heilpflanze allmählich in Vergessenheit. Seither haftete Cannabis sativa mehrere Jahrzehnte lang das negative Image als berauschende Droge an.

Es waren wissenschaftliche Forschungen in den 1990er Jahren, die neue Erkenntnisse über die therapeutische Wirkung von Cannabis hervorbrachten. Seinerzeit untersuchten Forscher die berauschende Wirkung beim Cannabiskonsum auf den Organismus. Dabei entdeckten die Wissenschaftler, dass die in Hanf enthaltenen Cannabinoide in einem Teil des Gehirns an bestimmte Rezeptoren andocken und verschiedene pharmakologisch nutzbare Effekte auslösen, die psychische und organische Vorgänge beeinflussen können.

Aufgrund dieser Entdeckung nannten die Wissenschaftler die entsprechende Gehirnregion das Endocannabinoid-System, welches Teil des Zentralen Nervensystems ist.

Die beiden Rezeptoren werden seither bezeichnet als:

[list type=“arrow“]

[li]Cannabinoid-Rezeptor 1 (kurz: CB1)[/li]

[li]Cannabinoid-Rezeptor 2 (kurz: CB2)[/li]

[/list]

Den Wissenschaftlern ist mit der Entdeckung des Endocannabinoid-Systems gelungen, die pharmakologische Beeinflussung durch die Cannabinoide nachzuweisen. Damit war der Grundstein für weitere medizinische Forschungen gelegt.

Das breite Wirkungsspektrum der Phytocannabinoide CBD & THC

Obwohl seit dieser Entdeckung intensiv an der pharmakologischen Wirksamkeit der bislang 113 identifizierten Cannabinoide der Hanfpflanze geforscht wird, stehen die wissenschaftlichen Untersuchungen noch am Anfang.

Dennoch gibt es bereits fundierte Erkenntnisse über Effekte, die in (prä)klinischen Studien nachgewiesen werden konnten.

Zu den therapeutisch bedeutsamsten Cannabinoiden zählen derzeit folgende:

[list type=“plus“] [li]THC (Tetrahydrocannabinol)[/li] [li]CBD (Cannabidiol)[/li] [li]CBG (Cannabigerol)[/li] [li]CBN (Cannabinol)[/li] [li]CBC (Cannabichromen)[/li]

[/list]

Insbesondere der Wirkstoff CBD deckt eine ganze Reihe verschiedener Wirkspektren ab.

Cannabidiol wirkt nachweislich unteranderem:

[list type=“check“]

[li]Angstlösend[/li]

[li]Antibakteriell[/li]

[li]Antiemetisch[/li]

[li]Antipsychotisch[/li]

[li]Entzündungshemmend[/li]

[li]Neuroprotektiv[/li]

[li]Schmerzlindernd[/li]

[li]Stimmungsaufhellend[/li]

[/list]

Zudem wirkt es sich positiv auf diverse Hautprobleme -beispielsweise Neurodermitis und Schuppenpflechte- aus.

Aufgrund der antientzündlichen Wirkung eignet sich CBD zur Behandlung rheumatisch bedingter Erkrankungen, so dass der Wirkstoff therapeutisch bei Multiple Sklerose, Arteriosklerose, Rheuma, Gicht und ähnlichen Krankheitsbildern zur Therapie Anwendung findet.

THC lindert Schmerzen, fördert den Appetit, lindert Übelkeit und Brechreiz und wirkt entkrampfend. Daher werden fertig zubereitete Arzneimittel, aber auch die Cannabisblüte selbst, zur Behandlung von Schmerzpatienten, Krebspatienten und Menschen mit HIV eingesetzt, um beispielsweise die Nebenwirkungen von Chemotherapie zu reduzieren oder um eine Gewichtszunahme zu fördern.

Bekannte Arzneimittel, die Wirkstoffe von Cannabis enthalten, sind Nabiximols und Nabilon. Seit März 2017 dürfen Mediziner Patienten auch medizinische Cannabisblüten auf Rezept verordnen. Hierfür muss jedoch eine Indikation bestehen.

Weitere gesundheitsrelevante Anwendungsgebiete von CBD und THC

Die Möglichkeiten, Cannabis beziehungsweise die einzelnen Cannabinoide therapeutisch anzuwenden sind damit noch lange nicht erschöpft.

Es muss jedoch aufgrund der Rechtslage strikt zwischen legaler Anwendung im Rahmen der gesetzlich erlaubten Selbsttherapie mit CBD Öl und der medizinisch verordneten Therapie mit THC bzw. der Kombination von THC und CBD unterschieden werden.

Auf die rechtliche Situation und die Problematik, die sich nach wie vor für Patienten ergibt, gehe ich an dieser Stelle kurz ein, da sie für Erkrankte überaus relevant ist.

Rechtliche Aspekte bei der Cannabistherapie

Medizinisches THC ist verschreibungspflichtig!

Gemäß der derzeit gültigen rechtlichen Situation unterliegt der Wirkstoff THC (Tetrahydrocannabinol) dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG), da diese Substanz stark psychoaktiv wirksam ist und somit als Rauschmittel missbraucht werden kann.

THC bildet sich in der weiblichen Hanfpflanze, sobald diese in die Blüte geht. Der Konsum von Cannabisblüten oder dem Harz der Blüten ist nicht strafbar, jedoch der Erwerb und der Besitz.

Patienten, die an schweren Erkrankungen leiden, können unter bestimmten Umständen Medizinalhanf auf Rezept verordnet bekommen, wenn dadurch eine Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes anzunehmen ist.

Zwar sollte das am 10. März 20017 in Deutschland erlassene Gesetz eine Verbesserung für jene Patienten bewirken, doch bisher berichten viele Patienten in Deutschland anhaltend über Schwierigkeiten, einen Arzt zu finden, der Cannabis Blüten per Rezept verordnet. Auch die Kostenübernahme durch die Krankenkassen gestaltet sich derzeit noch schwierig.

Erkrankte, die sich von CBD und THC eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation erhoffen, sind daher einer folgenschweren Problematik ausgesetzt.

Finden Patienten keinen Arzt, der ein Betäubungsmittel-Rezept für Cannabisblüten ausstellt oder weigert sich die Krankenkasse, die Kosten für das relativ preisintensive Medizinalhanf zu übernehmen, sehen sie sich oftmals gezwungen, auf dem Schwarzmarkt Cannabis zu erwerben. Doch dies geht mit diversen Risiken einher. Einerseits machen sich Patienten strafbar, wenn sie Cannabis, Marihuana oder Haschisch erwerben – auch, wenn dies aus Therapiezwecken erfolgt. Andererseits laufen Cannabiskonsumenten Gefahr, Cannabisprodukte zu erwerben, die mit Streckmitteln verunreinigt sind und daher keine medizinisch reine Qualität aufweisen.

Hinzu kommt, dass Cannabisblüten meist in Verbindung mit Tabak geraucht werden, wodurch sich durch die schädlichen Substanzen, die beim Rauchen entstehen, eine zusätzliche Belastung der Gesundheit ergeben kann.

Neben der rechtlichen Situation und den weiteren möglichen Risiken ist ebenfalls zu erwähnen, dass nicht jeder Mensch in gleicher Weise auf die Wirkstoffe von Hanf reagiert.

[alert type=“error“]Achtung: Wie bei anderen Arzneimittel auch können diverse Nebenwirkungen auftreten. Daher sollte eine  Cannabistherapie nur in enger Absprache mit einem fachkundigen Mediziner erfolgen.[/alert]

Welche Krankheiten können mit THC und CBD behandelt werden?

Zu den häufigsten Anwendungsgebieten gehört die Cannabistherapie bei chronischen Schmerzen, multipler Sklerose und dem Tourette-Syndrom. Außerdem wird von einer sehr guten Wirksamkeit bei Tumorschmerzen sowie in der Schmerztherapie bei Migräne berichtet.

Ebenfalls lassen sich aufgrund der psychoaktiven Wirkung depressive Störungen, Depressionen, ADHS und Schlafstörungen sowie Panikattacken, Angstattacken und Posttraumatische Belastungsstörungen mit Cannabis behandeln. Die Einnahme von Medizinalhanf beziehungsweise fertig zubereiteten Arzneimitteln soll auch die Anzahl und Intensität von epileptischen Anfällen reduzieren und eindämmen können.

Des Weiteren lassen sich positive Behandlungsergebnisse bei folgenden Krankheiten benennen:

[list type=“plus“] [li]Asthma[/li] [li]Arthrose[/li] [li]Autismus[/li] [li]Borreliose[/li] [li]Colitis ulcerosa[/li] [li]Hyperdrosis[/li] [li]Morbus Crohn[/li] [li]Morbus Bechterew[/li] [li]Spastik[/li] [li]Tics[/li] [li]Zwangsstörungen[/li]

[/list]

Arzneimittelerzeugnisse können entweder nur einen der beiden Wirkstoff THC oder CBD enthalten. Jedoch ist auch eine Kombination beider Wirkstoffe oder die Ergänzung mit weiteren Cannabinoiden möglich, um die medizinisch angestrebte Wirkung zu verbessern. So unterstützen beispielsweise die Cannabinoide CBG, CBC, CBD-A, CBG-A die entzündungshemmende Wirkung von CBD.

Therapeutische Anwendungen sind auf verschiedene Arten möglich. Etwa durch die Einnahme fertiger Arzneimittelzubereitungen (Tabletten, Tropfen) und durch Rauchen oder Vaporisieren getrockneter Hanfblüten.

Darüber hinaus kann der Wirkstoff CBD nicht nur durch die innerliche Einnahme diverse Beschwerdebilder lindern, sondern auch durch äußerliche Anwendung auf entzündlicher und/oder von Juckreiz geplagter Haut.

CBD Öl kann gegen viele Beschwerden helfen!

Wie eingangs bereits erwähnt, ist CBD Öl in Deutschland legal erhältlich und zählt mittlerweile zu einem beliebten Mittel in der Hausapotheke. Es lässt sich regelmäßig als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen oder bei Bedarf, um verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Das Öl enthält kein THC, ist nur schwach psychoaktiv und unterliegt deshalb nicht dem Betäubungsmittelgesetz. Ein Rezept wird hierfür nicht benötigt.

Hochwertiges CBD Öl wird aus Hanfpflanzen gewonnen, die durch spezielle Zuchtverfahren einen THC-Gehalt von unter 0,2 % aufweisen. Zwar gibt es auch CBD-Öl mit THC, diese Variante ist allerdings in Deutschland nicht zum Verkauf zugelassen.

Cannabidiol ist einer der Hauptwirkstoffe, die sich aus der Cannabispflanze isolieren lassen. Es wirkt krampflösend, schmerzstillend und hemmt Entzündungen. Gleichzeitig kann sich CBD positiv bei emotionalen Verstimmungen auswirken.

Beliebt ist das rezeptfrei erhältliche CBD Öl aufgrund seines breiten Wirkspektrums zur eigentherapeutischen Behandlung von Beschwerden wie Bluthochdruck, Wechselbeschwerden sowie leichten psychischen Leiden, depressiven Verstimmungen, Angstzuständen und Panikattacken.

Wegen der schmerzstillenden Eigenschaften können CBD Tropfen bei Regelschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen und neuropathischen Schmerzen oral eingenommen werden. Das CBD stimuliert bei der Schmerztherapie die Vanilloidrezeptoren vom Typ1 und Typ2, wodurch eine schmerzhemmende Wirkung eintritt. Der Pflanzenwirkstoff soll sich zudem auch positiv auf Bluthochdruck, innere Unruhe, Gereiztheit und Schlafstörungen auswirken.

In der Krebstherapie wird CBD Öl unterstützend herangezogen. CBD hemmt das Wachstum von Tumorzellen und regt gleichzeitig den Appetit an. Somit kann die CBD-Anwendung die Genese von Krebspatienten positiv fördern, um nach der Chemotherapie wieder zu Kräften zu kommen. Die immunmodulierende Wirkung kann ebenfalls den Genese- und Heilungsprozess positiv beeinflussen.

Bist du neugierig geworden und fragst dich, wo du CBD-Produkte kaufen kannst? Am einfachsten können CBD-Produkte (mit einem THC-Gehalt unter 0,2%) über Onlineshops wie beispielsweise justbob.de legal bestellt werden. Inzwischen gibt es in einer Vielzahl an (großen) Städten bereits viele Läden, die sich auf die CBD-Nische spezialisiert haben und die entsprechenden Produkte zum Verkauf anbieten.


Hast du noch Fragen zum CBD Öl? Konntest du bereits positive Erfahrungen mit CBD-Öl sammeln? Erzähl’ mir deine Story. Ich freue mich auf deinen Kommentar. Bis gleich.

José Peisler

Hey, ich bin José. Ich berichte seit Anfang April 2014 über das Thema Abnehmen, Gesundheit, Sport/Fitness und Ernährung. Auf der Seite "About" findest du weitere Informationen über meinem Blog Abnehmen 3.0 sowie über mich.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen

SEI SCHLAU, LIES WEITER: