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Healthy breakfast with granola and fresh berries

Ballaststoffe – Hier ist das Wort „Ballast“ enthalten, was im ersten Moment negativen Schatten auf die Ballaststoffe legt. Auch die Beschreibung macht es nicht wirklich besser. Doch was steckt wirklich hinter den Ballaststoffen? Was sind eigentlich Ballaststoffe? Haben Ballaststoffe Vorteile, wenn ja, welche und vor allem wie wirken sie sich auf den Körper aus? Das wirklich wichtigste zum Thema Ballaststoffe möchte ich dir in diesem Artikel näher bringen. Los geht’s.

Die Ballaststoffe

Definition

Wie fast in jedem Themenbereich ist eine Definition erforderlich, mit welcher ich zum Thema Ballaststoffe einleiten möchte. Kurz und knackig. Generell sind Ballaststoffe unverdauliche Nahrungsbestandteile in pflanzlichen Lebensmitteln. Es gibt zwei Arten von Ballaststoffen, nämlich die löslichen und die unlöslichen Ballaststoffe. Diese beiden Arten unterscheiden sich jedoch nur grob im Abbau durch die Bakterien.

Täglicher Bedarf

Es gibt verschiedene Meinungen im Bereich der täglichen Zufuhr an Ballaststoffen. Es empfiehlt sich daher die goldene Mitte, sprich 20-30 Gramm Ballaststoffe pro Tag, dem Körper zuzuführen. Um schnell die optimale Gramm Anzahl aufzunehmen, stehen eine große Auswahl an (pflanzlichen) Lebensmitteln zur Verfügung. In welchen Lebensmitteln besonders viele Ballaststoffe zu finden sind, das kannst du in meiner Übersicht nachlesen.

Vorteile

Ballaststoffe in Lebensmitteln regen uns an, mehr zu kauen, als wir es sonst tun würden. Das hat den Nebeneffekt, dass mehr Speichelfluss produziert wird und somit ein höherer pH Wert im Mund herrscht. Das wiederum hat den Vorteil, dass das Kariesrisiko sinkt. Die Ballaststoff-Fasern schmirgeln Verschmutzungen und Bakterien ab, sodass es ebenfalls zu einer Senkung des Kariesrisikos führt.

Ballaststoffe binden unteranderem Stoffe, wie zum Beispiel Wasser aber auch speziell Gallensäure. Nun kommt das Cholesterin ins Spiel, welches in der Leber verwendet wird, um neue Gallensäure zu synthetisieren. Das wiederum sorgt dafür, dass der Cholesterinspiegel sinkt.

Auch im Bereich Darmflora können die Ballaststoffe punkten. Die Ballaststoffe sind nämlich Nahrung für die Bakterien. Das wiederum fördert positiv die Darmflora. Und damit nicht genug: Dadurch, dass die Bakterien weniger krebserregende Stoffe bilden kann eine optimale Prävention im Bereich Kolorektales Karzinom (Darmkrebs) hervorgerufen werden.

Trink mehr Wasser, denn Ballaststoffe binden und quellen Wasser auf, was jedoch für den Körper auch nicht unbedingt schlecht sein muss. Dies führt zu einem erhöhten Nahrungsvolumen, was zu einem weichen Stuhl und zu einem höheren Stuhlgewicht führt. Und genau jetzt gibt es mehrere Sachen zu beachten, die sich positiv auf deinen Körper auswirken können.

Durch das erhöhte Nahrungsvolumen tritt eine längere Sättigung ein, wodurch das Hungergefühl länger ausbleibt und du generell weniger isst. Ebenso führt das erhöhte Nahrungsvolumen zu einer verlangsamten Magenentleerung, die sich wiederum auf eine längere Sättigung auswirkt. Durch die verlangsamte Magenentleerung kommt es nicht nur zur längeren Sättigung, nein, es kommt auch zu einem geringeren Anstieg des Blutglukosespiegels.

Dadurch, dass der Stuhl weicher ist, sinkt das Risiko für Obstipation (Verstopfung). Wer des Öfteren unter Obstipation leidet, der sollte generell auf Ballaststoffe zurückgreifen und dem auf natürlichen Weg entgegentreten.

Ein weiterer positiver Effekt, der sich aus dem erhöhten Nahrungsvolumen ergibt, ist der höhere Druck auf die Darmwand, wodurch die Darmwandmuskulatur stimuliert wird und somit auch das Divertikulose Risiko sinkt beziehungsweise gemildert oder sogar geheilt werden kann.

Aufgrund des höheren Darmwanddrucks ist eine erhöhte Darmbewegung vorprogrammiert, wodurch häufigere Darmentleerungen ausgelöst werden und dies ebenfalls, wie oben schon geschrieben, das Obstipationsrisiko senkt. Ein weiterer Effekt ist, dass die Kontaktzeit der krebserregenden Stoffe geringer ist und somit das Darmkrebsrisiko sinkt.

Fazit

Wer hätte das gedacht? Unglaublich was Ballaststoffe so alles bewirken können. Die Vorteile einer ballaststoffreichen Ernährung sollten dir zeigen, wie wichtig der Verzehr von Ballaststoffen ist. Du kennst nun die optimale Tageszufuhr an Ballaststoffen, die volle Bandbreite an Vorteilen und weißt nun, dass Ballaststoffe zwar nicht unbedingt essentiell sind, jedoch in einer gesunden Ernährung stets auf den Speiseteller gehören – und kannst dies begründen.

[alert type=“success“]Ballaststoffe gehören zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung dazu und können dir nebenbei beim Abnehmen weiterhelfen.[/alert]

Ich hoffe ich konnte dir aufzeigen, warum Ballaststoffe in unserer Nahrung so wichtig sind und welche beachtliche Anzahl an Vorteilen sie mit sich bringen. Du hast weitere Fragen zu den Ballaststoffen? Nur keine Scheu – Ich freue mich über deinen Kommentar.

José Peisler

Hey, ich bin José. Ich berichte seit Anfang April 2014 über das Thema Abnehmen, Gesundheit, Sport/Fitness und Ernährung. Auf der Seite "About" findest du weitere Informationen über meinem Blog Abnehmen 3.0 sowie über mich.

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